Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Kanzlerkandidat und möglicherweise künftiger neue Kanzler Peer Steinbrück ist in Position gebracht worden. Der Hamburger wurde in Bielefeld mit 97,7 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der Nordrhein-westfälischen SPD gewählt. Peer Steinbrück sprach von einem „überwältigendem Ergebnis“. In seiner Rede warf der Kanzlerkandidat der SPD der CDU vor, Etikettenschwindel zu betreiben. Wahlversprechen wie die sogenannte Lohn-Untergrenze, die Lebensleistungs-Rente, die Eigenheimzulage oder das Familien-Splitting sind schöne Begriffe, doch könne niemand in der CDU/CSU beantworten, wie die Milliarden-Kosten für diese Projekte finanziert werden sollten.
Peer Steinbrück hat das SPD-Wahlprogramm erklärt und verteidigt. Die SPD will wohl nicht alle Steuern für alle erhöhen sondern einige Steuern für einige. Stärkere Menschen müssen stärkere Lasten tragen können. Die Steuer-Erhöhungspläne der SPD werden nicht nur reiche, sondern auch Ledige, Alleinerziehende und Familien mit mittleren Einkommen treffen.
