Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich auf einer Fachkonferenz zur gemeinsamen europäischen Sicherheitsarchitektur geäußert. Dazu erklären der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck und der zuständige Berichterstatter für die Marine, Ingo Gädechens:
"Der Kanzlerkandidat der SPD verfügt offensichtlich nicht über ein ausreichendes außen- und sicherheitspolitisches Grundwissen. Sein Vorschlag über eine gemeinsame europäische Marine ("Warum nicht eine gemeinsame Marine?") bedeutet faktisch die Auflösung der bestehenden Deutschen Marine. Dabei steht die Marine gerade heute vor großen Herausforderungen, wie die Sicherung freier Handelswege, die Bekämpfung von Piraterie und die Absicherung von Seegrenzen. Dies ignoriert Herr Steinbrück mit seinen Vorschlägen.
