Es wird bei der Bundestagswahl im September 2013 möglicherweise sehr eng zugehen zwischen den beiden großen Lagern Schwarz-Gelb und Rot-Grün. Die etablierten Parteien müssen sich aber zusätzlichen Sorgen machen über eine Gruppierung, die aus der Wahlalternative 2013 hervorgegangen ist: Alternative für Deutschland AfD.
Am 6. und 7. April gründete die Alternative für Deutschland AfD ihren Hamburger Landesverband. Schon bevor diese neue Bewegung am 14. April in Berlin ihren Gründungsparteitag veranstaltet, ermittelte Infratest im Auftrag der "Welt am Sonntag" folgendes: 24 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, diese neue Partei bei der Bundestagswahl im September zu wählen. Auf eine entsprechende Frage antworteten sieben Prozent mit "Ja, sicher" und 17 Prozent mit "Ja, vielleicht". 59 Prozent schlossen kategorisch aus, für die Alternative für Deutschland AfD zu stimmen. Die Studie wurde am 3. und 4. April mit 1000 Befragten erstellt.
