Der frühere Frankfurter Stadtkämmerers Horst Hemzal verlässt die CDU und schließt sich der Alternative für Deutschland AfD an. Er kehrt der Union, enttäuscht vor allem über die Europapolitik von Angela Merkel, nach 43 Jahren den Rücken. Horst Hemzal ist nicht der einzige prominente CDU-Mitglied, der sich eine neue politische Heimat sucht.
Auch Albrecht Glaser, einer seiner Nachfolger als Finanzdezernent in Frankfurt am Main, hat den Bruch mit den Christdemokraten vollzogen und sich der Alternative für Deutschland AfD angeschlossen. Glaser will auf dem Gründungsparteitag am 14. April in Berlin sogar für den Bundesvorstand kandidieren. Glaser setzt große Hoffnungen in die Bundestagswahl in September 2013 und nennt den Einzug in das Parlament als das "anspruchsvolle Ziel" der Alternative für Deutschland AfD. "Wir haben eine Chance", glaubt er. Er spricht von 7500 Bürgern, die sich der Partei in Gründung bereits angeschlossen hätten. Glaser hat die "30" als persönliche Mitgliedsnummer.
