Prof. Dr. Alexander Dilger wechselte nach 23–jähriger FDP Mitgliedschaft zur Partei "Alternative für Deutschland"

Prof. Dr. Alexander Dilger, Leiter des Instituts für Organisationsökonomik (IO) der Universität Münster, ist nach seinen Austritt aus der FDP der Partei Alternative für Deutschland AfD beigetreten. "Nach langer Zugehörigkeit habe ich mich jetzt gegen die FDP entschieden. Dies fiel mir nicht leicht, war ich doch sehr engagiert in der Partei eingebunden und bis heute Vorsitzender des NRW–Landesfachausschusses Innovation, Wissenschaft und Forschung", so Prof. Dr. Alexander Dilger. "Bei allen drei Mitgliederentscheiden der FDP stimmte ich gegen die Mehrheit der sich liberal nennenden Partei für die liberalere Position, d.h. gegen den Großen Lauschangriff, gegen die Wehrpflicht und gegen eine ungehemmte Euro-Rettungspolitik. Dieses Thema ist besonders wichtig, da nicht nur die Staatsfinanzen und Wirtschaft, sondern auch Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland sowie in der ganzen Eurozone in Gefahr sind. Schauen Sie sich z.B. an, was der Euro und die von der FDP mitgetragene Politik aus Griechenland gemacht haben!"





Innerhalb der deutschen Parteien-Landschaft fühlt sich Prof. Dr. Alexander Dilger allein von der Alternative für Deutschland angemessen vertreten. "Wenn nun der FDP–Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende, der zuvor Bundeswirtschaftsminister war, öffentlich ökonomische Grund-Zusammenhänge als "professorales Geschwätz" bezeichnet, dann wechsle ich lieber zur Partei "Alternative für Deutschland" meines Professorenkollegen Bernd Lucke. Diese Partei zeigt eine sinnvolle und liberale Alternative zu der falschen und fälschlich für alternativlos erklärten Politik aller etablierten Parteien einschließlich der FDP. Ich hoffe, die FDP kann sich in der Opposition erneuern, um wieder liberal zu werden und sich wirtschaftlichem Sachverstand zu öffnen", bezieht Prof. Dr. Dilger eindeutig Position.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Alexander Dilger ist seit 2003 als Professor an der Westfälische Wilhelms–Universität in Münster tätig, wo er an das Institut für Ökonomische Bildung berufen wurde und seit 2005 auch dem Centrum für Management angehört. Im Oktober 2010 übernahm er die Leitung des neu gegründeten Instituts für Organisationsökonomik. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen betriebs– und volkswirtschaftliche Fragestellungen hinsichtlich Organisationen bis zu Fragestellungen familienbewusster Personalpolitik, der Mitbestimmung, Sportökonomik und auch Insolvenzen.