Die Linke und die Alternative für Deutschland AfD

Bernd Riexinger, hat Oskar Lafontaine gegen den Vorwurf verteidigt, er biedere sich der Alternative für Deutschland (AfD) an. "Lafontaine vertritt das Gegenteil der AfD", sagte der Vorsitzende der Linken der "Süddeutschen Zeitung". Oskar Lafontaine fordert eine Abkehr vom Euro und eine Rückkehr zu einem europäischen Währungssystem. Bernd Rixinger sagte: ""Die AfD lehnt den Euro ab, weil sie im Schatten der D-Mark eine soziale Eiszeit durchsetzen will. Oskar Lafontaine hingegen fürchte um die Zukunft des europäischen Projekts und sucht nach einem Sozialplan für die Krise. Lafontaine ist links, die AfD ist rechts."



Oskar Lafontaine war 1990 Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 und von 1995 bis 1999 SPD-Vorsitzender. Nach der Bundestagswahl im September 1998 übernahm er im Kabinett Schröder I das Bundesministerium der Finanzen. Im März 1999 legte er alle politischen Ämter  nieder. 2005 wechselte Lafontaine von der SPD zur neu gegründeten Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit (WASG). Diese ging durch seine Initiative im Juni 2005 ein Wahlbündnis mit der PDS ein. Aus der PDS/WASG wurde später Die Linke.